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5 überraschende Fakten über Barcelonas Gotisches Viertel

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Das Gotische Viertel von Barcelona ist eines der meistbesuchten Viertel der Stadt. Doch zwischen seinen historischen Straßen und Plätzen verbergen sich noch immer Geschichten, die nicht allgemein bekannt sind. Überreste des antiken Barcino, Gebäude, die mit bedeutenden Persönlichkeiten der katalanischen Kultur verbunden sind, und Orte, deren Erscheinungsbild sich im Laufe der Zeit verändert hat, gehören zu dieser einzigartigen urbanen Landschaft. Wenn du das Gotische Viertel abseits seiner bekanntesten Sehenswürdigkeiten entdecken möchtest, helfen dir diese fünf Besonderheiten dabei, die Geschichte besser zu verstehen, die sich in den Straßen eines der charakteristischsten Viertel Barcelonas verbirgt.

1. Was wurde während der Bauarbeiten im Gran Hotel Barcino entdeckt?

Manchmal kann ein historisches Gebäude viel mehr verbergen, als es auf den ersten Blick scheint. Im Jahr 2023 wurden während der Erweiterungsarbeiten am Gran Hotel Barcino bei den Ausgrabungen für den Einbau eines Aufzugs in der Casa Requesens in der Carrer Hércules Überreste des Forums des antiken Barcino freigelegt – der römischen Stadt, aus der Barcelona hervorging.

Zu den bedeutendsten Funden gehört ein monumentaler Bodenbelag aus Montjuïc-Stein, der neue Hinweise auf die Struktur und Ausrichtung des antiken römischen Forums von Barcino geliefert hat. Was als einfache Bauarbeiten begann, führte zur Entdeckung eines Teils des römischen Barcelonas, der unter dem Gebäude verborgen geblieben war. Die Überreste wurden restauriert und in einen Ausstellungsbereich im Hotel integriert.

Und du musst nicht im Hotel übernachten, um dieser Geschichte näherzukommen: Du kannst das Hotel besuchen und dein Erlebnis in der Vestalis Cocktail Bar fortsetzen, wo du bei einem Drink von der authentischsten Geschichte der Stadt umgeben bist. Wenn du diese Verbindung zum römischen Barcelona auch während deines Aufenthalts erleben möchtest, fügt das Gran Barcino Zimmer dieser Geschichte ein weiteres Kapitel hinzu.

2. Ist die Pont del Bisbe wirklich mittelalterlich?

Die Pont del Bisbe ist einer der meistfotografierten Orte im Gotischen Viertel von Barcelona und könnte aufgrund ihres Aussehens leicht für ein mittelalterliches Bauwerk gehalten werden. Tatsächlich wurde die Pont del Bisbe 1928 vom Architekten Joan Rubió i Bellver erbaut.

Ihr von der gotischen Architektur inspiriertes Design verbindet die Casa dels Canonges mit dem Palau de la Generalitat und fügt sich perfekt in den historischen Charakter des Gotischen Viertels ein.

Es gibt außerdem ein weiteres Detail, das häufig übersehen wird: Unter der Brücke befindet sich ein von einem Dolch durchbohrter Totenschädel, um den sich verschiedene volkstümliche Legenden ranken.

3. Wo wurde Joan Miró in Barcelona geboren?

Das Gotische Viertel ist auch mit einem der bedeutendsten katalanischen Künstler des 20. Jahrhunderts verbunden: Joan Miró. Der Künstler wurde 1893 in der Hausnummer 4 des Passatge del Crèdit geboren, in dem Gebäude, das heute das Hotel Rialto beherbergt. Eine Gedenktafel erinnert an dieses Kapitel in der Geschichte des Gebäudes.

Diese Verbindung zu Joan Miró ist auch Teil der Identität des Hotels. Du kannst sie im Restaurant Miró entdecken, das sich unter seinen charakteristischen Steingewölben befindet, oder sie zu einem Teil deines Aufenthalts machen, indem du die Miró Suite buchst. Sie steht mit dem Geburtsort des Künstlers in Verbindung und bewahrt originale Elemente.

4. Was war El Call in Barcelona?

Zwischen den historischen Straßen des Gotischen Viertels liegt El Call, das ehemalige jüdische Viertel Barcelonas im Mittelalter. Sein Netz aus engen Gassen bewahrt die Spuren dieser Gemeinschaft und ermöglicht einen Einblick in eines der bedeutendsten Kapitel der mittelalterlichen Geschichte Barcelonas.

Das MUHBA El Call bietet die Möglichkeit, mehr über das Leben der jüdischen Gemeinschaft und ihre Präsenz im mittelalterlichen Barcelona zu erfahren.

Durch El Call zu spazieren bedeutet, einen Teil Barcelonas zu entdecken, der zwischen den belebtesten Straßen der historischen Altstadt verborgen geblieben ist.

5. Woher stammt der Name der Plaça del Duc de Medinaceli?

Ganz in der Nähe des Port Vell befindet sich die Plaça del Duc de Medinaceli, deren Name mit Luis Joaquín Fernández de Córdoba y Benavides, dem 14. Herzog von Medinaceli, verbunden ist.

Der Platz wurde im 19. Jahrhundert auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Sant Francesc angelegt. Nach dem Abriss des Klosters beanspruchte der Herzog als Erbe der Häuser Montcada und Cardona das Eigentum an den Grundstücken und überließ einen Teil davon zur Erweiterung des öffentlichen Raums. Der neu angelegte Platz erhielt daraufhin den Namen Duc de Medinaceli.

In derselben Gegend befindet sich das Hotel Medinaceli, ein Monument-Hotel in einem historischen Gebäude. Der Zugang zum Hotel ist zwar den Gästen vorbehalten, aber du kannst auch die Chapter 8 Cocktail Bar besuchen und in diesem einzigartigen historischen Ambiente einen Drink genießen.

Barcelona, eine Stadt, die man zu Fuß entdeckt

Im Gotischen Viertel von Barcelona findet sich Geschichte nicht immer in den großen Sehenswürdigkeiten. Sie kann unter einem Hotel zum Vorschein kommen, in den Details einer Brücke, in den Spuren einer Fassade oder in dem Gebäude, in dem ein Künstler geboren wurde.

Wer mit offenen Augen durch die Straßen des Gotischen Viertels geht, entdeckt eine andere Seite Barcelonas – eine Stadt, in der jeder Winkel eine Geschichte erzählen kann.

Und wenn du die Geschichte der Stadt weiter entdecken möchtest, kannst du dies auch in den Räumlichkeiten von Gargallo Hotels tun: bei einem Cocktail oder einer Mahlzeit in historischen Gebäuden oder bei einem Aufenthalt in Zimmern und Suiten, die mit dem kulturellen Erbe Barcelonas verbunden sind.

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